Angehörige
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Noch immer sind psychisch Kranke in der Öffentlichkeit bzw. in der Gesellschaft von Abwertung, Aussonderung und Benachteiligung bedroht. Zur gesellschaftlichen Stigmatisierung kommt hinzu, dass psychische Erkrankungen häufig bei den Betroffenen und ihren Angehörigen verbunden sind mit Scham- und Schuldgefühlen, mit Versagensgefühlen und Depressionen. Rückzug und Isolation sind die Folge.
Unsere Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter und die Mitarbeiter der anderen Berufsgruppen setzen sich für die Gleichstellung psychisch Kranker mit körperlich Kranken in medizinischer, sozialer und rechtlicher Hinsicht ein. Sie arbeiten in sozialpolitischen Gremien mit wie beispielsweise in den Psychiatrie-Arbeitskreisen der Landkreise unseres Versorgungsgebietes. Über Vorträge und Pressearbeit setzen sie sich für die Anliegen psychisch Kranker und ihrer Angehörigen ein und engagieren sich für eine weitere Verbesserung in der Versorgung und Behandlung der betroffenen Menschen.
Ein besonderes Anliegen ist uns auch in diesem Zusammenhang die Angehörigenarbeit, z. B. in Form von Informationsveranstaltungen und Vorträgen.
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