Theoretische Ausbildung
Sie sind hier: Home Gesundheits- und Krankenpflegeschule Theoretische Ausbildung
Grundlage für die intensive, kompakte Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung von mindestens 2100 Stunden theoretischem und praktischem Unterricht ist das bundeseinheitliche Krankenpflegegesetz und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Berufe in der Krankenpflege.
Es umfasst folgende Wissensgrundlagen
- Kenntnisse der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Pflege- und Gesundheitswissenschaften
- Pflegerelevante Kenntnisse der Naturwissenschaften und der Medizin
- Pflegerelevante Kenntnisse der Geistes- und Sozialwissenschaften
- Pflegerelevante Kenntnisse aus Recht, Politik und Wirtschaft
Der Unterricht wird von den Pflegepädagogen/innen und zahlreichen Fachdozenten/innen in einem kombinierten Klassenlehrer- / Fachlehrersystem in Blockform und Studientagen erteilt.
Es werden alle notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten für eine qualifizierte Pflege vermittelt.
Besondere Inhalte - Vielfalt in der Ausbildung
Sterbeseminar
Im Pflegeberuf werden Pflegende immer wieder mit Schwerkranken und Sterbenden konfrontiert. Man erwartet von ihnen Professionalität sowie Verständnis und Einfühlung in die Situation der Betroffenen und ihrer Angehörigen.
Jeder Lehrgang setzt sich daher intensiv mit diesem Themenbereich auseinander. Das dreitägige Sterbeseminar wird in einem besonderen Rahmen im Bildungshaus Kloster Schöntal und Kloster Heiligkreuztal durchgeführt.
Vermittlung neuer Pflegekonzepte
Die Pflege hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Dies bedeutet für uns als Schule, dass wir auf neue Konzepte in der Pflege eingehen und sie intensiv vermitteln, z.B. Kinästhetik und Basale Stimulation. Ziel ist, unsere Schüler/innen auf den aktuellsten Stand in der Entwicklung der Pflege zu bringen.
Kinästhetik
Kinästhetik ist ein Konzept, das uns hilft, schonend und ohne Kraftaufwand pflegebedürftige Menschen zu bewegen.
Sie vermittelt eine rückengerechte Arbeitsweise, insbesondere beim Bewegen im Bett oder bei der Mobilisation.
Einige Schlüsselideen der Kinästhetik:
- Das Gewicht bleibt beim Patienten, dadurch wird eine übermäßige Belastung der Pflegekraft vermieden.
- Die Ressourcen und Mithilfemöglichkeiten des Patienten werden gefördert und dadurch schwierige Pflegesituationen erleichtert.
- Der Patient ist aktiv an der Bewegung beteiligt.
- Der Patient wird in seiner Bewegung so unterstützt, dass er sie weitgehend wieder alleine durchführen kann.
Basale Stimulation
Das Konzept der Basalen Stimulation in der Pflege wendet sich an Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung sich selbst und / oder ihre Umgebung nicht mehr vollständig wahrnehmen können.
Dies kann bei Schmerzen, nach einer Operation, bei langer Bettlägerigkeit, Verwirrtheitszuständen und Beeinträchtigung der Sinne eintreten.
Mit individuellen Angeboten für den Patienten kann seine Wahrnehmung und Orientierung gezielt gefördert werden.
Exkursionen
Vertiefend und erweiternd zum theoretischen Unterricht führen wir zu bestimmten Themen spezielle Fachstudienfahrten durch, wie beispielsweise nach Wien, Hamburg, Berlin, Dresden, München, London.
Projekte
Projekte werden im Ausbildungsverlauf zu aktuellen Themen durchgeführt.
|