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Psychiatrie und Psychotherapie

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Im Sinne der konsequenten Spezialisierung unseres Krankenhauses hat die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im stationären Bereich ihren Schwerpunkt in der Diagnostik und Therapie psychotischer Störungen. Patienten mit affektiven Störungen, gerontopsychiatrischen Krankheitsbildern oder Suchterkrankungen werden nicht in einer sogenannten "Allgemeinpsychiatrie", sondern direkt in der jeweiligen Spezialklinik aufgenommen.
Der stationäre Bereich der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie bietet eine Spezialstation zur Diagnostik und Behandlung früher Erkrankungsphasen psychotischer Störungen und sechs Sektorstationen.
Mit dem Ziel einer möglichst niederschwelligen und wohnortnahen Behandlung gehören zur Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie auch die beiden Tageskliniken in Lörrach und Lahr sowie die psychiatrische Institutsambulanz. Die Tageskliniken sind für das Spektrum der Allgemeinpsychiatrie, die Institutsambulanz für die gesamten Indikationen unseres Fachgebietes ausgerichtet.


Station 30:
Früherkennung - Erstmanifestation - Prävention
Inzwischen hat sich auch in der Behandlung von Psychosen die Erkenntnis durchgesetzt, dass möglichst frühe beginnende und individuell auf den Patienten gut abgestimmte Therapien die weitaus besten Behandlungsergebnisse aufweisen. Aus diesem Grund haben wir eine Spezialstation zur Früherkennung und Behandlung psychotischer Störungen eingerichtet.
Hier werden vorwiegend jüngere Patienten aufgenommen, bei denen die Frage besteht, ob sie möglicherweise an einer psychotischen Störung erkrankt sind sowie Patienten, bei denen die Diagnose einer psychotischen Störung gesichert ist, sich die Erkrankung aber noch insgesamt in einem frühen Stadium befindet. Nach einer sorgfältigen Diagnostik wird mit dem Patienten ein individuell zugeschnittener Behandlungsplan, der nicht nur eine moderne, wirksame und nebenwirkungsarme medikamentöse Therapie beinhaltet, sondern auch den besonderen psychotherapeutischen und rehabilitativen Erfordernissen des jeweiligen Patienten gerecht wird. Unser Ziel ist stets, die vorhandenen kognitiven, affektiven, und sozialen Ressourcen zu erhalten.
Es ist ein weiteres zentrales Anliegen der gesamten Behandlung, die Patienten und ihre Angehörigen soweit über die Erkrankung und Therapie aufzuklären, dass sie in der Lage sind, möglichen Krankheitsrückfällen in Zukunft vorzubeugen (Prävention) oder rechtzeitig adäquat zu begegnen.

Angehörigengruppe


Die Sektorstationen
Station 2
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Station 3 Landkreis Lörrach
Station 4 und 5 Stadt Freiburg
Station 35 Landkreis Emmendingen
Station 36 Südliche Ortenau, Lahr, Kinzigtal

Station 2
Station 3
Station 4

Station 5

Station 35

Station 36


Die Sektorstationen nehmen jeweils Patienten aus einem bestimmten Landkreis auf, dies ist ihr jeweiliger Sektor. Zu diesen Sektoren besteht eine gute Kooperation mit den dort ansässigen psychosozialen Diensten, komplementären Angeboten wie Tagesstätten oder Werkstätten sowie Haus- und Fachärzten. Die Sektorstationen verfügen jeweils über einen kleineren geschützten und einen größeren offenen Bereich. Mit dieser Konzeption können die Patienten je nach Krankheitszustand entweder offen oder bei sehr akuten Krankheitszuständen auch vorübergehend mit dem notwendigen Schutz aufgenommen werden.
Mit der sektoralen Organisation und den guten Verbindungen in die jeweiligen Landkreise bringen wir auch unsere sozialpsychiatrische Grundorientierung zum Ausdruck.


Das Behandlungsspektrum umfasst in allen Stationen Einzel- und Gruppengespräche, eine moderne medikamentöse Therapie, Ergotherapie und künstlerische Therapien, Krankengymnastik, Sporttherapie sowie kognitives und alltagspraktisches Training.
Darüber hinaus stehen den Patienten der großzügige Park und das Kaffeehaus, der Kaufladen sowie Veranstaltungen des KOMM zur Verfügung. Geistlicher Beistand erfolgt durch die Klinikpfarrer beider Konfessionen.
Die meisten Patienten können nach einer Krisenintervention oder Behandlung von etwa vier Wochen wieder in die ambulante oder auch teilstationäre Weiterbehandlung entlassen werden. Aber auch Patienten, die eine mittel- bis längerfristige Behandlung benötigen, können dies bei Aufrechterhaltung der Behandlungskontinuität auf "ihrer" Station erhalten. Verlegungen in weiterbehandelnde Stationen sind nicht mehr notwendig.
Je nach individuellem Bedarf können die Patienten auf allen Stationen auch teilstationär behandelt werden. Als Tagesklinikpatienten nehmen sie nur tagsüber die therapeutischen Angebote des Hauses in Anspruch, wohnen aber nachts und an den Wochenenden bereits wieder in ihrem gewohnten Umfeld. Als Nachtklinikpatient schläft der Patient in der Klinik und geht tagsüber bereits wieder seiner üblichen Beschäftigung in seinem gewohnten sozialen Umfeld nach. Nach Entlassung kann dem Patienten durch ein Rezept des behandelnden Haus- oder Nervenarztes ambulante Ergotherapie in unserem Hause ermöglicht werden.


Auch die beiden Tageskliniken in Lörrach und Lahr sind organisatorischer Bestandteil der Klinik. Hier bietet das ZfP Emmendingen eine wohnortnahe, gemeindepsychiatrisch orientierte teilstationäre Behandlung an, die häufig vollstationäre Aufenthalte vermeiden oder verkürzen hilft. Die Tagesklinik bietet das gesamte Spektrum diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten einer Klinik für Patienten, die in der Lage sind, nachts und an den Wochenenden zu Hause zu sein und werktäglich in die Tagesklinik zu kommen.
Durch die enge Verzahnung der Behandlung mit dem Alltag des Patienten können die im häuslichen Umfeld vorhandenen Ressourcen und Belastungen optimal in den Behandlungsprozess miteinbezogen werden.
Diagnostisch wird in den Tageskliniken das gesamte Spektrum der Allgemeinpsychiatrie behandelt, also nicht nur Psychosen, sondern auch Bipolare Störungen, Depressionen und Angst-, Belastungs- und Persönlichkeitsstörungen.
Der engen Verzahnung stationärer, teilstationärer und ambulanter Versorgung dient auch die zur Abteilung gehörende Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) des ZfP Emmendingen mit der Differenzierung in die Fachambulanzen für Allgemeinpsychiatrie, Gerontopsychiatrie und Suchtmedizin.

Kontaktperson
Chefarzt
Herr Dr. med. S. Schieting Telefon: 07641 461-1020 Mail: Allgemeines:
Oberarzt
(St. 2 u. 3)
Herr Dr. med. M. Offenhäusser Telefon: 07641 461-1343 Mail: Allgemeines:
Oberarzt
(St. 4 u. 5)
Herr A. Schwink Telefon: 07641 461-1060 Mail: Allgemeines:
Oberarzt
(St. 35 u. 36)
Herr Dr. med. E. Hof Telefon: 07641 461-1010 Mail: Allgemeines:
Sekretariat
Frau H. Glaeser Telefon: 07641 461-1021
Fax-Nr.: 07641 461-2915
Mail: h.glaeser@zfp-emmendingen.de Allgemeines:
Frau U. Kreiser Telefon: 07641 461-1022
Fax-Nr.: 07641 461-2915
Mail: u.kreiser@zfp-emmendingen.de Allgemeines:
Pflegedienstleitung
(St. 35 u. 36)
Frau B. Dages Telefon: 07641 461-3002 Mail: Allgemeines:
Pflegedienstleitung
(St. 2, 3, 4, 5 u. 6)
Herr J. Himaj Telefon: 07641 461-3000 Mail: @ Allgemeines:
Dateianhang
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Verweise