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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

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Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie besteht aus drei bettenführenden Stationen, einer Institutsambulanz im GPZ Konstanz und dem Sozialpsychiatrischen Dienst Konstanz. Die fakultativ offenen Aufnahmestationen 31 und 41 sind sektorisiert und halten jeweils 23 Betten in Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmern vor.

Die Aufnahmestationen sind damit erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten, die wegen akuter psychischer Krisen im Rahmen von Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis eine stationäre psychiatrische Behandlung benötigen. Häufig führen akute psychotische Zustände, emotionale Krisen oder schwierige Lebensumstände zur Aufnahme.
Krisen sind geprägt durch negative Gefühle wie Angst, Scham, Aggressivität, depressive Verstimmung oder Suizidalität. Diese Begleiterscheinungen der Erkrankung erschweren den Betroffenen und ihren Angehörigen den Zugang zur fachlich psychiatrischen Behandlung.
Durch eine intensive persönliche, Rund-um-die-Uhr-Betreuung neben der pharmakologischen Akutintervention und evtl. nötige Sicherungsmaßnahmen, versucht das multiprofessionelle Behandlungsteam Krisensituationen mit den Betroffenen zu bewältigen und ein individuelles Krankheitsverständnis und Konzept zu erarbeiten.
 
Je schwerer eine psychiatrische Erkrankung ist, desto mehr ist in der Regel auch die Urteils- und Einsichtsfähigkeit des Betroffenen eingeschränkt. Im Hinblick auf die damit verbundenen Gefahrenmomente kann bei schweren psychischen Krisen manchmal auch eine Krankenhausbehandlung gegen den Willen des Betroffenen notwendig werden.
 
Für die Erhebung der notwendigen Informationen über die Vorgeschichte und die Lebensumstände der Patientinnen/Patienten sind wir auf die Mitarbeit der Angehörigen und Betreuungspersonen angewiesen.
 
Im Anschluss an die akute Krisensituation wird vom Behandlungsteam (Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Ergotherapeuten) unter Einbeziehung der Betroffenen und ihrer Angehörigen ein individueller Therapieplan formuliert und im weiteren Verlauf überprüft und realisiert. Er schließt auch die Vorbereitung auf eine längerfristige Behandlung auf einer der Spezialstationen unserer Klinik oder auf die Entlassung in einer ambulante Behandlung in unserer psychiatrischen Institutsambulanz oder durch niedergelassene Ärzte ein.

Die Station 33 „Psychosentherapie“ behandelt bis zu 20 jüngere Patienten, die überwiegend an psychotischen oder bipolaren Störungen erkrankt sind. Die Behandlung kann zur Entlassungsvorbereitung auch teilstationär durchgeführt werden. Schwerpunkte liegen auf der optimalen medikamentösen Einstellung, auf der Steigerung der Belastbarkeit in sozialen Situationen und im Leistungsbereich, auf der Einbeziehung und Unterstützung der Angehörigen.

Selbstverständlich bieten wir bei entsprechender Versicherungssituation Wahlleistungen an, d. h. Leistungen der Chefärzte und/oder Unterbringung in Ein-Bett- oder Zwei-Bett-Zimmern.
Kontaktperson
Dateianhang
Station 31 333 KB
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